Ausbildung kann mehr sein als Berufsschule & Betrieb.

Für unseren Auszubildenden Luca ging es im März für eine Woche nach Polen. Im Kurzinterview berichtet er von seinen Highlights.

Ausbildung bei compact Kaeltetechnik
Ausbildung bei compact Kaeltetechnik

 

Was hat Dir die Möglichkeit eröffnet, beim Erasmus+ Austausch teilzunehmen?

Ich habe die Zusatzqualifikation Englisch für technische Berufe erfolgreich abgelegt.

Mit 89 Prozent gehörte Luca zu den besten Teilnehmenden seines Jahrgangs. Dank dieser starken Leistung qualifizierte er sich für die internationale Sprach‑ und Bildungserfahrung in Kooperation mit der polnischen Partnerschule in Nowa Ruda – eine besondere Anerkennung für Engagement, Fachwissen und Sprachkompetenz.

Luca, was hast Du durch den Erasmus+ Aufenthalt erlebt?

Ich habe den Berufsschulalltag in Polen kennengelernt – mit Englisch‑ und Elektrotechnikunterricht sowie Einblicken in andere Fachrichtungen wie Informatik. Dazu kamen kulturelle Höhepunkte, zum Beispiel der Besuch einer historischen Festung in der Region und unser Ausflug nach Breslau. Wir waren in dieser Woche nicht nur Gäste in diesem Land, sondern wirklich Teil des alltäglichen Lebens.

Gab es auch einen Einblick in die praktische Ausbildung in Polen?

Ja, wir haben das Unternehmen ZPAS besucht. Dort werden Schaltschränke für technische Anlagen gefertigt und vormontiert. Es war spannend zu sehen, wie Produktion und Arbeitsabläufe in einem anderen Land organisiert sind.

Wie hat die Verständigung funktioniert?

Die Verständigung in der Berufsschule lief unkompliziert auf Englisch. Im Alltag hat uns manchmal auch Mimik & Gestik geholfen.

Gab es einen Moment, in dem du dachtest: „Das ist hier ganz anders als bei uns“?

Ganz klar das Ausbildungssystem. In Polen findet die Ausbildung fast ausschließlich in der Schule statt. Praktische Erfahrungen sammeln die Schüler nur über Praktika. Dabei habe ich gemerkt, wie wertvoll unsere duale Ausbildung mit Betrieb und Berufsschule in Deutschland ist.

Eine weitere Anekdote möchte ich noch teilen: bei einem Cafébesuch wollten wir am Ende die Rechnung aufteilen, d.h. jeder Azubi bezahlt für sich. Das scheint in Polen sehr unüblich zu sein und sorgte erst einmal für verdutzte Gesichter.

Was nimmst Du persönlich aus dem Austausch mit?

Ich habe gelernt, mich schnell auf neue Situationen einzustellen und offen auf andere Menschen zuzugehen. Außerdem habe ich einen neuen Blick darauf bekommen, wie Ausbildung und Arbeitswelt in Europa aussehen können. Ich bin dankbar, welche Möglichkeiten jungen Menschen durch solche Förderprogramme der Europäischen Union eröffnet werden.

Würdest Du den Austausch anderen Azubis empfehlen?

Auf jeden Fall. Man sieht viel mehr als nur Sehenswürdigkeiten und bekommt ein echtes Gefühl für den Alltag in einem anderen Land. So ein Austausch erweitert den Horizont – fachlich und persönlich.


Dein Fazit in einem Satz.

Der Austausch war eine super Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie viel man gewinnt, wenn man Neues wagt.

Unser Fazit: Internationale Erfahrungen wie der Erasmus+ Austausch fördern nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstständigkeit, Offenheit und Teamgeist. Wir freuen uns, unsere Azubis bei solchen Entwicklungsschritten zu begleiten.

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