REFERENZPROJEKT · BACKWARENPRODUKTION
Vom Ofen direkt auf -18 °C
Frische Backwaren verbindet man mit Wärme. Mit -18 °C eher nicht. Genau dort beginnt jedoch der nächste wichtige Schritt. In der Backwarenproduktion müssen Teiglinge innerhalb kurzer Zeit von Ofentemperatur auf Tiefkühltemperatur gebracht werden. Schnell genug für den Prozess. Schonend genug für die Produktqualität. Für diese Aufgabe entstand ein Anlagenkonzept aus zwei CO2-Kälteanlagen (R744) mit gemeinsamer Wärmerückgewinnung. Während die Teiglinge ihren Weg in den Frost antreten, entsteht gleichzeitig nutzbare Energie für die Warmwasserbereitung.

KÄLTEFACHBETRIEB
Hasenbichler
ENDKUNDE
Altbayerische Küche
ANLAGENKONZEPT
2 Booster
BETRIEBSWEISE
24 / 7
ZIELTEMPERATUR
−18 °C
AUSGANGSLAGE UND HERAUSFORDERUNG
Heiße Teiglinge. Eiskalte Präzision.
Frisch gebacken. Wenige Minuten später tiefgekühlt. Dazwischen liegt ein Prozess, der auf den ersten Blick einfacher klingt, als er tatsächlich ist. Die Teiglinge sollten schnell auf -18 °C gebracht werden. Gleichzeitig standen Produktqualität, Prozesssicherheit und ein reibungsloser Produktionsablauf im Fokus.
Auch das Thema Energie spielte eine Rolle. Die beim Kälteprozess entstehende Wärme sollte nicht ungenutzt bleiben. Gesucht war deshalb ein Konzept, das Schockfroster, Tiefkühlung und Wärmerückgewinnung sinnvoll miteinander verbindet und sich nahtlos in die bestehende Produktion einfügt.
REALISIERTE LÖSUNG
Zwei Aufgaben. Ein gemeinsames System.
Gemeinsam mit Hasenbichler Kälte- und Klimatechnik entstand ein modulares Anlagenkonzept auf Basis des natürlichen Kältemittels R744 (CO2). Die erste CO2-Boosteranlage versorgt den Schockfroster. Sie sorgt dafür, dass die Teiglinge innerhalb kurzer Zeit ihre Zieltemperatur erreichen. Danach übernimmt die zweite Anlage. Sie versorgt die Normal- und Tiefkühlbereiche für Lagerung, Weiterverarbeitung und Transport. Das Besondere liegt im Zusammenspiel. Beide Anlagen arbeiten über eine zentrale Wärmerückgewinnung als gemeinsames System. So entsteht eine Lösung, die Kälteversorgung und Energienutzung in einem Konzept vereint.

NACHHALTIGKEIT
Aus Abwärme wird Nutzenergie
Kälte und Wärme gehören zusammen. Deshalb endet die Geschichte hier nicht bei der Kühlung. Die beim Kälteprozess entstehende Wärme wird für die Warmwasserbereitung genutzt. So entstehen Wassertemperaturen von bis zu 65 °C. Vorhandene Energie wird mehrfach genutzt und bleibt Teil des Prozesses. Auch beim Kältemittel fiel die Entscheidung bewusst aus. Mit R744 (CO2) kommt ein natürliches Kältemittel zum Einsatz, das heute und in Zukunft eine wichtige Rolle in der industriellen Kältetechnik spielt.
KUNDENEINBLICK
So sieht die Lösung im Alltag aus
Unser Kunde gibt einen Einblick in die Produktion und zeigt die Anlage im Einsatz.
ERGEBNISSE
Eine Lösung, die mit der Produktion arbeitet
Am Ende zählt nicht die Anlage. Am Ende zählt, was sie im Alltag leistet. Die Teiglinge erreichen zuverlässig ihre Zieltemperatur von -18 °C. Die entstehende Wärme wird weiter genutzt. Die Anlage integriert sich in die laufende Produktion und unterstützt einen stabilen Betrieb. So kommen Produktqualität, Prozesssicherheit und Energieeffizienz in einer gemeinsamen Lösung zusammen.
IHR ANSPRECHPARTNER
Ihr Ansprechpartner für das Projekt
Bei Fragen zu dieser Anlage oder ähnlichen Projekten steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung – von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.
Jedes Projekt beginnt mit einer Anforderung, einer Idee oder mit einem klaren Ziel. Erzählen Sie uns, woran Sie arbeiten. Gemeinsam schauen wir, welche Kältelösung zu Ihrer Anwendung passt.
FAQ
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um diese Anlage und ähnliche Lösungen.
