REFERENZPROJEKT · LEBENSMITTELKÜHLUNG
Kälte ist nicht gleich Kälte.
Produktionsräume temperieren. Lebensmittel kühlen und tiefkühlen. Frisch zubereitete Speisen schnell herunterkühlen. Hier kommen mehrere Temperaturaufgaben zusammen. Gemeinsam mit unserem Kunden entwickelten wir dafür ein Anlagenkonzept aus CO2-Chiller und CO2-Boosteranlage. Beide übernehmen klar verteilte Aufgaben für einen Anbieter der polnischen Lebensmittelversorgung.
Und die dabei entstehende Wärme? Sie bleibt Teil des Konzepts und liefert Heißwasser mit bis zu 70 °C.

BRANCHE
Lebensmittelversorgung
für Großverbraucher
STANDORT
Polen
ANLAGENKONZEPT
CO2-Chiller und
CO2-Boosteranlage
ANWENDUNG
Produktions-, Kühl- und Gefrierräume
KÄLTEMITTEL
R744
AUSGANGSLAGE UND HERAUSFORDERUNG
Mehrere Bereiche. Klare Temperaturziele.
Der Betreiber versorgt täglich Büros, Behörden und soziale Einrichtungen mit frisch zubereiteten Speisen. Dafür braucht jeder Bereich passende und stabile Temperaturen. In den Produktionsräumen waren konstante 12 bis 14 °C gefragt. Kühl- und Gefrierräume benötigten deutlich niedrigere Temperaturen.
Für die Schockkühlung musste kurzfristig zusätzliche Kälteleistung bereitstehen.
Das Ziel war klar: Produktion, Lagerung und Schockkühlung sollten aufeinander abgestimmt sein. Auch bei wechselndem Kältebedarf.
REALISIERTE LÖSUNG
Zwei Anlagen. Klare Rollen.
Der CO₂-Chiller übernimmt die Temperierung der Produktionsräume. Er stellt gekühltes Wasser bereit. So bleibt die Raumtemperatur konstant zwischen 12 und 14 °C. Der Chiller arbeitet nach dem Gustav-Lorentzen-Prinzip. Zum Einsatz kommt ein transkritischer Kältekreis mit einstufiger Expansion. Die CO2-Boosteranlage übernimmt die niedrigeren Temperaturbereiche. Sie versorgt die Kühl- und Gefrierräume. Auch die Schockkühlung frisch zubereiteter Speisen gehört zu ihren Aufgaben.
Drei Parallelverdichter passen die Leistung stufenweise an den aktuellen Bedarf an. Gleichzeitig entsteht Redundanz auf Verdichterebene. Das unterstützt eine sichere Kälteversorgung bei wechselnden Lasten. Beide Anlagen stehen geschützt im Innenbereich. Die wichtigen Komponenten bleiben für Wartungsarbeiten gut erreichbar.

NACHHALTIGKEIT
Kälte, die Wärme liefert.
Kälte erzeugen und gleichzeitig Heißwasser bereitstellen? In diesem Projekt gehört beides zusammen. Die entstehende Wärme wird über die integrierte Wärmerückgewinnung weiter genutzt. Sie liefert Heißwasser mit bis zu 70 °C. Das Heißwasser dient der Warmwasserbereitung und der Abtauung der Verdampfer in den Kühlräumen. Beide Anlagen arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R744. Es besitzt ein geringes Treibhauspotenzial und ist eine Alternative zu vielen fluorierten Kältemitteln.
Auch die Kälteleistung folgt dem tatsächlichen Bedarf. Die drei Parallelverdichter der Boosteranlage ermöglichen eine stufenweise Anpassung
KUNDENEINBLICK
Gemeinsame Werksabnahme in Dresden
Vor der Auslieferung nahm WestFrost beide Anlagen an unserem Fertigungsstandort in Dresden ab. Technische Details und die nächsten Schritte wurden direkt vor Ort abgestimmt. Unser Vertriebsstandort in Polen begleitete das Projekt. Das erleichterte die technische und sprachliche Abstimmung zwischen allen Beteiligten.
ERGEBNISSE UND KUNDENNUTZEN
Temperaturen, die zusammenspielen.
Chiller und Boosteranlage teilen sich die Aufgaben klar. Gemeinsam versorgen sie Produktionsräume, Kühlräume, Gefrierräume und die Schockkühlung. Die Leistung passt sich dem aktuellen Bedarf an. Die Parallelverdichter schaffen Redundanz auf Verdichterebene. Gleichzeitig bleibt die zurückgewonnene Wärme für Warmwasser und Abtauung nutzbar.
IHR ANSPRECHPARTNER
Ihr Ansprechpartner für das Projekt
Bei Fragen zu dieser Anlage oder ähnlichen Projekten steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung – von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.
Jedes Projekt beginnt mit einer Anforderung, einer Idee oder mit einem klaren Ziel. Erzählen Sie uns, woran Sie arbeiten. Gemeinsam schauen wir, welche Kältelösung zu Ihrer Anwendung passt.
FAQ
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um diese Anlage und ähnliche Lösungen.
